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Der Erbvertrag in Deutschland - Die Alternative zum Testament für Ehegatten

  • Redaktion Erbrechtsinfo.com
Ehemann unterzeichnet Erbvertrag für Ehegatte
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Der Erbvertrag zählt im Erbrecht in Deutschland neben dem Testament zu den letztwilligen Verfügungen des Todes wegen. Der Erbvertrag ist ein Vertrag zwischen mindestens zwei Parteien und hat eine hohe Bindungswirkung

In dem folgenden Artikel erfahren Sie alles Wichtige über den Erbvertrag und darüber, was Sie tun müssen, wenn Sie einen Erbvertrag ändern oder einen Erbvertrag widerrufen möchten. Darüber hinaus informieren wir Sie über die Erbvertrag Kosten und den Erbvertrag für Eheleute.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Erbvertrag ist wie das Testament eine letztwillige Verfügung des Todes wegen.
  • Für einen Erbvertrag werden mindestens zwei Personen benötigt.
  • Ein Erbvertrag muss notariell beurkundet werden, um gültig zu sein.
  • Der Erblasser muss für einen Erbvertrag nicht nur testierfähig, sondern voll geschäftsfähig sein.
  • Wer möchte, kann zusätzlich zum Erbvertrag ein Testament errichten. Dieses ist aber nur gültig, wenn es den Bestimmungen im Erbvertrag nicht zuwiderläuft.
  • Hat sich der Erblasser kein Erbvertrag Rücktrittsrecht vorbehalten, können Änderungen am Erbvertrag nur im Einvernehmen mit allen beteiligten Parteien vorgenommen worden.

Wann macht ein Erbvertrag Sinn?

Ein Erbvertrag ist nicht in allen Situationen sinnvoll. In vielen Fällen lässt ein Testament dem Erblasser wesentlich mehr Gestaltungsspielraum und Entscheidungsmöglichkeiten, was die Nachlassplanung betrifft. Ein Erbvertrag hingegen wird meistens nur dann abgeschlossen, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind, die einen Erbvertrag erforderlich machen. Meist ist einer der folgenden drei Gründe für einen Erbvertrag ausschlaggebend:

  1. Ein Paar lebt unverheiratet zusammen und möchte den jeweiligen Partner als Erbe einsetzen. Da nach dem Ehegatten Erbrecht nur verheiratete Paare oder eingetragene Lebenspartner ein Ehegattentestamenterrichten dürfen, bietet ein Erbvertrag auch Unverheirateten die Möglichkeit einer gegenseitigen gesetzlich bindenden Erbeinsetzung.
  2. Die Erbvertrag Bindungswirkung ist viel höher als die bei einem Testament, weil der Erbvertrag nicht einseitig geändert werden darf. Deswegen ist ein Erbvertrag dann sinnvoll, wenn der Erblasser einer bestimmten Person als Ersatz für Vorleistungen eine Erbschaft verbindend zusichern möchte. Solche Vorleistungen können beispielsweise aus Pflegeleistungen im Alter bestehen.
  3. Mit einem Erbvertrag lässt sich die Unternehmensnachfolge regeln. Wer eine Firma nach seinem Tod in bestimmte Hände legen möchte, sollte dies mit einem Erbvertrag detailliert regeln. Sprechen Sie für die Erbvertrag Unternehmensnachfolge am besten Ihren Rechtsanwalt für Erbrecht an, der Sie individuell beraten und informieren kann.

Erbvertrag oder Testament?

Wer nicht sicher ist, ob Erbvertrag oder Testament die richtige Wahl ist, der sollte sich zunächst über die grundlegenden Unterschiede der beiden Formen einer letztwilligen Verfügung des Todes wegen informieren. Nach dem Erbrecht in Deutschland ist der grundlegende Unterschied zwischen Testament und Erbvertrag der, dass für ein Testament nur eine Person, für einen Erbvertrag jedoch mindestens zwei Personen benötigt werden. 

Wer ein Testament errichten möchte und sich für das privatschriftliche eigenhändige Testament entscheidet, auf den kommen zudem keinerlei Testament Kosten zu. Ein Erbvertrag hingegen bedarf einer notariellen Beglaubigung – ein Erbvertrag ohne Notar ist also nicht möglich. Zudem ist die Erbvertrag Bindungswirkung im Vergleich zum Testament sehr hoch: Ein Erbvertrag kann, wenn es nicht eindeutig anders verfügt wurde, nicht einseitig geändert oder aufgehoben werden. 

Wer sich also für einen Erbvertrag entscheidet, signalisiert, dass die Erbfolge steht und nicht mehr geändert werden soll. Wer sich zwischen der Frage Erbvertrag oder Testament nicht entscheiden kann, kann grundsätzlich auch beides aufsetzen. Wichtig ist hier allerdings, dass das Testament dem Erbvertrag nicht zuwiderlaufen darf.

Anwälte für Erbrecht finden

Testament trotz Erbvertrag?

Grundsätzlich ist es also möglich, ein Testament trotz Erbvertrag aufzusetzen. Allerdings sollte man darauf achten, dass das Testament nicht im Widerspruch zum Erbvertrag steht. Wenn das Testament Verfügungen enthält, die dem Erbvertrag zuwiderlaufen, so ist es ungültig. Die Erbvertrag Bindungswirkung ist enorm hoch, weil er eine Vereinbarung zwischen mindestens zwei Parteien darstellt, die nicht einseitig geändert werden darf. 

Wer also zusätzlich zu einem Erbvertrag ein Testament errichten möchte, sollte sich mit einem Fachanwalt für Erbrecht in Verbindung setzen und genau besprechen, worauf beim Testament trotz Erbvertrag zu achten ist. Erbrechtsinfo.com bietet Ihnen die Möglichkeit, kostenlos nach einem Rechtsexperten für Erbrecht in Ihrer Region zu suchen und unverbindlich Kontakt aufzunehmen.

Ein Erbvertrag bedarf einer notariellen Beglaubigung

In § 2276 BGB wird verfügt, dass ein Erbvertrag nur durch die Beurkundung bei einem Notar wirksam abgeschlossen werden kann. Es ist also nicht möglich, einen gültigen Erbvertrag ohne Notar aufzusetzen. Ein solches Schriftstück ist entweder ungültig oder kann – unter bestimmten Voraussetzungen – nach § 140 BGB als Testament gedeutet werden. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass die gesetzlichen Erben ein solches Testament anfechten.

Kann ein Erbvertrag von einem Testament aufgehoben werden?

Einen Erbvertrag aufheben ist nicht einfach. Grundsätzlich bedarf es zu einer Erbvertrag Aufhebung der Zustimmung aller am Erbvertrag beteiligten Parteien. Eine Ausnahme hiervon gilt dann, wenn im Erbvertrag ausdrücklich ein Rücktrittsrecht oder ein Änderungsvorbehalt verfügt wurde. Einen Erbvertrag aufheben durch ein Testament, ist jedoch nicht möglich. Zwar darf ein Erblasser zusätzlich zu einem Erbvertrag ein Testament errichten, wenn dieses aber inhaltlich dem Erbvertrag zuwiderläuft, so ist das Testament ungültig.

Mann unterzeichnet Erbvertrag

Erbvertrag Muster

Die meisten Menschen möchten sich eine Erbvertrag Vorlage oder ein Erbvertrag Muster ansehen, um einen Überblick und eine Vorstellung über einen Erbvertrag zu erhalten, bevor Sie sich entscheiden. Wenn auch Sie zunächst selbst einen Blick in einen Erbvertrag beziehungsweise ein Erbvertrag Muster werfen möchten, finden Sie hier ein Erbvertrag Muster. 

Allerdings sollte ein Erbvertrag vor der notariellen Beurkundung von einem Fachanwalt für Erbrecht aufgesetzt oder zumindest geprüft werden. Den passenden Anwalt für eine Erbvertrag Aufsetzung oder eine Erbvertrag Prüfung finden Sie hier auf Erbrechtsinfo.com. Suchen Sie gezielt nach Erbrechtsexperten in Ihrer Region und nehmen noch heute unverbindlich Kontakt auf.

Welche Inhalte muss ein Erbvertrag haben?

Was im Einzelnen inhaltlich in einem Erbvertag festgehalten wird, ist vom individuellen Fall abhängig. Grundsätzlich kann der Erblasser in einem Erbvertrag bestimmen, wer seinen Nachlass erben soll. Darüber hinaus können Bedingungen und Auflagen festgelegt werden. Voraussetzung für einen Erbvertrag ist allerdings, dass mindestens eine bindende Verfügung getroffen wird – denn nur dann liegt ein Erbvertrag vor. 

Eine bindende Verfügung kann entweder eine Auflage, ein Vermächtnis oder die Entscheidung über die Erbeinsetzung sein. Den genauen Erbvertrag Inhalt sollten Sie detailliert mit Ihrem Anwalt für Erbrecht besprechen. Dieser kann Sie über alle Möglichkeiten informieren. Beispielsweise gibt es die Option, sich ein Rücktrittsrecht vorzubehalten. Wenn Sie auf der Suche nach einem Rechtsanwalt für Erbrecht sind, der gemeinsam mit Ihnen den Erbvertrag Inhalt bespricht, werden Sie hier auf Erbrechtsinfo.com fündig.

Was kostet ein Erbvertrag?

Wie hoch die Erbvertrag Kosten sind, ist von Fall zu Fall unterschiedlich und kann pauschal nicht gesagt werden. Erbvertrag Kosten, die auf jeden Fall anfallen, sind die für die notarielle Beurkundung. Wie hoch diese Kosten sind, ist abhängig vom Verfahrenswert. Steht dieser fest, kann die Gebühr im GNotKG (Gerichts- und Notarkostengesetz) in einer Tabelle abgelesen werden. Beispielsweise liegen die Kosten für einen Verfahrenswert von 10 000 Euro bei 270 Euro und bei einer Million bei 4490 Euro. 

Hinzu kommen die Umsatzsteuer und Pauschalen für Dokumente, Porto, Telekommunikation und die Registrierung des Erbvertrags im Testamentenregister. Wenn Sie sich dafür entscheiden, den Erbvertrag bei einem Fachanwalt für Erbrecht aufsetzen zu lassen, fallen hierfür zusätzliche Kosten an. Wie hoch diese Erbvertrag Kosten im Einzelnen ausfallen, hängt davon ab, welche Bezahlungsvariante Sie mit Ihrem Anwalt vereinbaren. Hier bestehen verschiedene Möglichkeiten, beispielsweise eine Abrechnung nach Stundensatz oder nach einer vorher vereinbaren Pauschale.

Erbrechtvertrag Bindungswirkung

Die Erbvertrag Bindungswirkung ist im Vergleich zum Testament hoch. Ein Testament kann jeder Erblasser für sich allein aufsetzen, ohne dass er einem Dritten Einsicht gewähren muss. Wie der Name Erbvertrag schon sagt, handelt es sich um einen Vertrag – und für einen solchen sind mindestens zwei Vertragsparteien nötig. Wenn es im Erbvertrag nicht ausdrücklich anders verfügt wird, sind alle im Erbvertrag getroffenen Regelungen bindend. 

Sie können also nicht vom Erblasser allein rückgängig gemacht oder geändert werden – genau hierin liegt die große Erbvertrag Bindungswirkung. Genau hierin liegt der fundamentale Unterschied zum Testament. Dieses kann der Erblasser jederzeit ändern, widerrufen und neu aufsetzen beziehungsweise abgesehen von den Pflichtteilsansprüchen nach seinem Willen gestalten.

Kann man einen Erbvertrag ändern?

Einen Erbvertrag ändern kann der Erblasser nicht allein. Einen Erbvertrag ändern kann man nur, wenn alle Parteien zustimmen. Grundsätzlich gibt es aber für den Erblasser die Möglichkeit, sich ein Erbvertrag Rücktrittsrecht vorzubehalten. Wie das im Einzelnen aussehen kann, sollte mit einem Fachanwalt für Erbrecht detailliert besprochen werden. 

Wer sich für einen Erbvertrag entscheidet, sollte sich seiner Sache wirklich sicher sein und nicht leichtfertig handeln. Ist ein Erbvertrag erst einmal in trockenen Tüchern, sind Erbvertrag Änderungen meist mit großem Aufwand verbunden – anders als bei einem privatschriftlichen Testament beispielsweise.

Kann man einen Erbvertrag anfechten?

Es ist möglich, einen Erbvertrag anzufechten. Einen Erbvertrag anfechten kann entweder der Erblasser selbst oder jede andere Person, die von einer erfolgreichen Anfechtung profitieren würde. Ähnlich wie die Gründe für eine Testamentsanfechtung sind auch die Gründe für die Erbvertrag Anfechtung gelagert: Liegt beispielsweise ein Erklärungsirrtum, ein Inhaltsirrtum, ein Motivirrtum oder eine arglistige Täuschung vor, kann eine Erbvertrag Anfechtung werden. 

Oftmals streben gesetzliche Erben, die sich beim Erbe übergangen fühlen, die Erbvertrag Anfechtung an. Sind Pflichtteilsansprüche verletzt worden beziehungsweise sollen Pflichtteilsansprüche geltend gemacht werden, kann ein Erbvertrag ebenfalls angefochten werden.

Erbvertrag aufheben

Wer erste einmal einen Erbvertag abgeschlossen hat, kann ihn nicht mehr so einfach widerrufen. Wer einen Erbvertrag aufheben möchte, kann dies nur unter ganz bestimmten Umständen. Wenn sich der Erblasser beispielsweise ein Rücktrittsrecht vorbehalten hat, kann er von dem Erbvertrag zurücktreten. Andernfalls kann eine Erbvertrag Aufhebung mit dem Einverständnis der betroffenen Parteien vorgenommen werden. Hierzu muss zwingend ein Aufhebungsvertrag aufgesetzt werden.

Erbvertrag aufheben nur mit Notar

Genau wie die Aufsetzung eines Erbvertrages notariell beurkundet werden muss, so bedarf auch die Aufhebung eines Erbvertrages der notariellen Beurkundung. Wird die Aufhebung nicht vom Notar beurkundet, so ist sie nicht wirksam.

Erbvertrag widerrufen

Anders als bei einem Testamenthat ein Erblasser bei einem Erbvertrag keine Widerrufsmöglichkeit. Ein Erbvertrag ist eine Bindung zwischen mindestens zwei Vertragspartnern, die nicht einseitig widerrufen werden darf. Wenn an einem Erbvertrag Änderungen vorgenommen werden oder ein Erbvertrag widerrufen werden soll, müssen sich alle Vertragsparteien einig sein und den Widerruf gemeinsam verfügen. 

Ausnahmen sind gegeben, wenn sich der im Erbvertrag Begünstigte schweren Verfehlungen schuldig gemacht oder Auflagen nicht eingehalten hat. Allerdings kann der Erblasser auch hier nicht eigenmächtig darüber entscheiden, ob der Erbvertrag widerrufen werden kann. Wer einen Erbvertrag annullieren möchte, sollte die Hilfe eines Rechtsanwalts für Erbrecht in Anspruch nehmen. Hier auf Erbrechtsinfo.com finden Sie Ihren passenden Rechtsanwalt für Erbrecht in Ihrer Region, zu dem Sie kostenlos und unverbindlich Kontakt aufnehmen können.

Erbvertrag und Pflichtteil

Pflichtteilsansprüche bleiben von einem Erbvertrag grundsätzlich unberührt. Wie auch bei einem Testament muss beim Erbvertrag darauf geachtet werden, dass Pflichtteilsansprüche berücksichtigt werden. Ein Erblasser darf also auch bei einem Erbvertrag nicht über sein gesamtes Vermögen frei verfügen und es beliebig verteilen, sondern muss die Ansprüche von pflichtteilsberechtigten Erben beachten. 

Erbvertrag und Pflichtteil müssen also miteinander vereinbar sein. Pflichtteilsberechtigte Erben sind nach dem Erbrecht in Deutschland die Kinder eines Erblassers, der Ehepartner und – je nach Erbenkonstellation – die Eltern eines Erblassers. Wenn pflichtteilsberechtigte Erben beim Erbe übergangen werden, können sie den Erbvertrag anfechten.

Erbvertrag von einem Anwalt aufsetzen lassen

Wer einen Erbvertrag errichten möchte, sollte dies nicht allein tun, sondern gemeinsam mit einem Anwalt für Erbrecht. Zwar muss der Erbvertrag von einem Notar beurkundet werden, dieser ist aber zur Neutralität verpflichtet und darf den Vertragsparteien nicht beratend zur Seite stehen. Ein Anwalt hingegen vertritt die Interessen seines Mandanten und darf eine beratende Funktion einnehmen. Wenn man bedenkt, welche weitreichenden Folgen ein Erbvertrag haben kann, lohnt sich die individuelle Beratung von einem Anwalt für Erbrecht allemal. 

Dieser kann mit Ihnen gemeinsam die rechtlichen Möglichkeiten ausloten, verschiedene Optionen durchgehen und sicherstellen, dass der Erbvertrag in Ihrem persönlichen Interesse ist. Wenn Sie noch auf der Suche nach einem Anwalt für Erbrecht sind, werden Sie hier auf Erbrechtsinfo.com fündig. Neben dem passenden Anwalt für Erbverträge finden Sie hier auch Experten zu anderen Erbrechtsthemen wie der Schenkungssteuer und der Erbschaftssteuer und der gesetzlichen Erbfolge oder dem Erbverzicht.

Ehe- und Erbvertrag

Für Eheleute gibt es die Möglichkeit eines Erbvertrags für Eheleute. Bei dem Ehe- und Erbvertrag setzen sich Ehepartner gegenseitig als Erben ein, ähnlich wie beim Berliner Testament oder dem Ehegatten Testament. Ein Ehe- und Erbvertrag Muster finden Sie hier. Allerdings sollten Sie einen Erbvertrag unter Eheleuten nicht ohne Ihren Anwalt für Erbrecht aufsetzen, der Sie individuell und passgenau beraten und vor Formfehlern bewahren kann. Falls Sie den richtigen Anwalt zur Aufsetzung Ihres Erbvertrags noch nicht gefunden haben, bietet Erbrechtsinfo.com Ihnen die Möglichkeit, noch heute Kontakt zu zahlreichen Erbrechtsexperten in Ihrer Region aufzunehmen.

Erbvertrag bei Scheidung noch gültig?

Die Frage, ob ein Erbvertrag bei Scheidung noch gültig ist, ist nicht eindeutig zu beantworten. In der Regel behält ein Erbvertrag (wie auch ein Testament!) seine Gültigkeit auch im Falle einer Scheidung. Deswegen ist es immer ratsam, im Erbvertrag zu verfügen, dass der Erbvertrag zwischen Eheleuten im Falle einer Scheidung ungültig wird. So kann sichergestellt werden, dass das eigene Vermögen nach dem Tod nicht an die ungeliebte Exfrau oder den ungeliebten Exmann geht. 

Möchten die Vertragspartner allerdings, dass der Erbvertrag auch im Falle einer Scheidung seine Gültigkeit behält, kann selbstverständlich auch das verfügt werden. Auch hier ist es empfehlenswert, die Details mit Ihrem Anwalt für Erbrecht von Erbrechtsinfo.com zu besprechen. Wenn Sie Fragen zum Erbvertrag bei Scheidung haben, nehmen Sie noch heute unverbindlich Kontakt zu einem unserer Erbrechtsexperten auf und vereinbaren einen Termin für ein Erstgespräch.

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